Costa neoRomantica

Amsterdam - Bergen - Flåm - Andalsnes - Hellesylt - Geiranger - Olden - Stavanger - Amsterdam

Im August 2016 war ich mit zwanzig Reisefreudigen auf unserer ausgeschriebenen COSTA Gruppen-Kreuzfahrt unterwegs, um gemeinsam die Naturgewalten Norwegens zu entdecken.

Unsere Reise, die unter dem Motto „Zwischen Fjorden, Gletschern und Seen“ stand, begann zunächst am Steinheimer Bahnhof, wo wir mit dem Reisebus in Richtung Amsterdam zur Einschiffung starteten. Nur wenige Stunden später konnten wir bereits über das Schiff, die Costa neoRomantica, welches in den Tagen unser neues gemütliches Zuhause mit tollem Ambiente sein würde, schlendern und die ersten Eindrücke sammeln. Das Konzept dieser Schiffsklasse aus der großen Costa Flotte beinhaltet u.a. kleinere Schiffe, viel Freiraum für den Gast und tolle kulinarische Highlights, wovon wir uns selbst täglich überzeugen durften. Aus allen Kreuzfahrtneulingen meiner Gruppe wurden am ersten Seetag direkt begeisterte Schiffsentdecker und wir genossen milde Temperaturen bei Sonnenschein und die Weite des Meeres.

 

Nach entspannten Stunden auf ruhiger See sollte am nächsten Tag die zweitgrößte Stadt Norwegens entdeckt werden: Bergen. Unser Stadtrundgang führte uns als erstes zur Floyenbahn, eine Zahnradbahn, die innerhalb von 7 Minuten auf den 400m hohen Stadtberg Floyen hinauffährt. Oben angekommen erwartete uns ein wunderschönes Stadtbild Bergens, wo wir auch unsere Costa neoRomantica im Naturhafen bestaunen konnten. Nebst unserem Schiff lag an diesem Tag auch die Queen Mary in Bergen, was zusätzlich ein tolles Panorama ergab. Ein weiteres besonderes Erlebnis war der Besuch des Fischmarktes mitten im Herzen der Stadt. Unmittelbar am Hafen gelegen gibt es hier eigentlich alles, was der Fischliebhaber in Norwegen erwartet. Fangfrischer Fisch und Meeresfrüchte, aber auch Süßes wie die norwegischen Waffeln gereicht mit Sauerrahm, werden hier geboten. Genügend Freizeit für einen Spaziergang durch das Hanseviertel Bryggen, welches das Stadtbild Bergens unheimlich prägt und zum UNESCO Weltkulturerbe gehört, durfte nicht fehlen. Hier sind die typischen bunten Holzhäuschen nebeneinander gereiht, die nach einem verheerenden Brand 1702, im alten Stil wiederaufgebaut wurden.

Kontakt

Nadine Echterling

Reisebüro Steinheim

 

T: 05233 38361-11

n.echterling@reisetreff24.de

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Alle Bilder der Reise:

Nach vielen Eindrücken dieser tollen Stadt sollte am nächsten Tag die Herrlichkeit der norwegischen Fjorde bewundert werden und dieses Schauspiel bot uns die malerische Stadt Flam. Egal ob während einer Fahrt auf Gleisen mit der nostalgischen Flambahn oder zu Fuß, die Kulisse Flams ist einzigartig und es war unglaublich, dass wir mit unserem Kreuzfahrtschiff durch einen so schmalen Fjord gefahren sind. Jahr für Jahr strömen auf diese Weise unzählige Besucher hierher – kein Wunder bei einem so spektakulären Ort. Wir freuten uns alle ein Teil dieser Umgebung aus hohen Bergen, donnernden Wasserfällen und schmalen Tälern zu sein.

 

In der kleinen verschlafenen Stadt Andalsnes waren wir am vierten Tag auf den Spuren der Trolle unterwegs. Unser organisierter Ausflug begann zunächst an der Trollwand, eine riesige 1800m hohe Felswand, die auch gerne im Nebel verschwindet und einige Kletterer jährlich aufs Neue herausfordert. Wir wollten es lieber gemütlicher haben und der Bus brach auf, um eine der aufregendsten Straßen Norwegens zu besiegen: die Trollstigen. Dies ist eine Serpentinenstraße aus elf Haarnadelkurven. Der Schwindelfaktor ist möglich aber mit so tollen Aussichten auf Wasserfälle, die sich den Berg hinaufwinden, definitiv machbar. Oben angekommen erwartete uns ein tolles Bild hinab auf diese Kurvenkulisse sowie auf das grüne, teils im Nebel versteckte Tal. Tief einatmen und genießen hieß die Devise! Während der Rückfahrt zum Schiff wurden wir von vielen Trollen jeglicher Größe zurückbegleitet, denn der Mythos besagt, dass jeder Fels ein versteinerter Troll sei, der nur bei Dämmerung wieder zum Leben erwacht.

Welcher Fjord ist der Bekannteste Norwegens? Richtig, der Geirangerfjord. Dieses Highlight, worauf sich alle ganz besonders freuten, sollte in der Mitte unserer Reise endlich wahr werden. Der tiefblaue Fjord, umgeben von majestätischen, sogar im August noch schneebedeckten Berggipfeln und wilden Wasserfällen hat wirklich Gänsehautfeeling verursacht. Donnernd stürzen diese Wasserfälle hinab, u.a. auch die 7 Schwestern, die uns den Weg zum Fjordende weisen. Unser Schiff lag an diesem Tag auf Reede, das heißt, dass wir mit den Rettungsbooten zur Pier gefahren wurden. Für viele ein zusätzliches Erlebnis, da man dem 14-stöckigen Schiff auf dem Wasser unfassbar nah war. Um unser Schiff und den Fjord noch besser von weit oben zu betrachten, war der Ausflug zum knapp 1500m hohen Berg Dalsnibba genau das Richtige. Der Bus schlängelte sich auch hier scharfe Serpentinen empor, Fotostopps durften keineswegs fehlen. So geschah es, dass aus der noch unten großen neoRomantica, sehr viel weiter oben nur noch ein kleines Schiff verschlungen in der Bergkulisse wurde. Ein tolles Fotomotiv, wo einem gleichzeitig die Vielseitigkeit Norwegens gezeigt wird. Mit diesem Ausblick im Gedächtnis genossen wir die Ausfahrt abends hinaus in den 15km langen Fjord sehr und ein unheimlich aufregender Tag nahm seinen Ausklang.

Mit der Faszination Naturwunder sollte es aber noch nicht vorbei sein und so erwarteten uns am nächsten Tag in dem kleinen Örtchen Olden strahlende Gletscher und wunderschöne Küsten, die uns den Weg zur Pier säumten.  Ganz in der Nähe Oldens liegt der Briksdal Gletscher, den wir per Shuttle am Vormittag erreichten. Von einem Wanderausgangspunkt liefen wir entlang der klaren Flüsse mit unserem Ziel vor Augen endlich den Gletscher, welcher der Seitenarm des mächtigen Jostedalgletschers (größter Gletscher Europas) ist, zu sehen. Vorweg wurden wir noch auf unserem Spazierweg in Sprühnebel umhüllt, denn überall rauschen die Wassermassen imposant hinunter ins Tal. Angekommen konnten wir unseren Augen kaum glauben, denn wir waren dem Gletscher so nah wie nie zuvor vermutet. Mich persönlich erinnerte das Bild an festes hellblaues Styropor, welches behutsam auf den Gipfel gelegt wurde. So unglaublich wirkte diese Szene. Wir ließen uns Zeit, sogen diese Momente in uns auf und freuten uns, wieder einmal von der Schönheit Norwegens verzaubert worden zu sein. Besonderheit wird sein, dass man den Gletscher so nie wieder eins zu eins wiedersehen wird, da es stetige rasante Veränderungen dieses Massivs aufgrund des Weltklimas gibt.

Nach vier sehr imposanten Tagen in vollkommener Natur sollte nun am vorletzten Tag unserer Reise das Stadtleben wieder mehr im Mittelpunkt stehen. Neben Bergen durfte deshalb keineswegs die Stadt Stavanger am Lysefjord zu kurz kommen. Die Öl-und Universitätsstadt zeigte sich mit Sonnenschein von seiner schönsten Seite, sodass Gruppenmitglieder entweder einen sportlichen Aufstieg auf die Felskanzel namens Preikestolen unternahmen oder das Innenstädtchen unter die Lupe nahmen. Vorteil ist bei Stavanger, dass die Kreuzfahrtschiffe inmitten des Zentrums liegen. Der Schornstein unserer Costa ragte über die weißen Häuserfassaden von der Altstadt Gamle Stavanger empor. Die letzten Souvenirs konnten hier in kleinen Geschäften während eines Stadtbummels noch ergattert werden und wer noch nicht in den Genuss von süßem norwegischem Gebäck bei einer guten Tasse Kaffee kam, nutzte die letzten Stunden hier in den einzelnen Gassen.

An unserem letzten Tag, unserem 2.Seetag, haben wir alle Vorzüge des Schiffslebens nochmals in vollsten Zügen ausgenutzt.  Sei es bei einer Führung durch die 4400 qm große Wellnessoase, sich ein letztes Mal auf dem Deck der Weite des Meeres hingeben oder doch noch einmal frischen Fisch im Buffetrestaurant kosten. Zu der Zeit wollten wir noch nicht an die Heimat denken. Alles Schöne hat aber nun einmal ein Ende und so sind wir nach unserer eindrucksvollen Reise mit dem Reisebus wieder in die Heimat gefahren worden. Die Verabschiedung fiel nach vielen geteilten Erlebnissen nicht leicht, aber anhand so vieler Bilderbuchaufnahmen werden wir lange an diese Kreuzfahrt in Norwegen zurückdenken.

Wer weiß, vielleicht sind Sie ja im nächsten Jahr dabei, wenn Schröders Reisetreff wieder mit Urlaubshungrigen auf hohe See sticht? Falls ich Ihr Interesse für eine Reise mit der Costa oder generell für eine Kreuzfahrt geweckt habe, sprechen Sie mich gerne an!

 

Ihre Nadine Echterling

Schröder's Reise-Treff GmbH

Marktstraße 34

32839 Steinheim

T: +49 5233 3836111